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Solarmodule für Klimaanlagen

Leiden auch Sie immer unter der Hitze, die im Sommer in Ihrem Haus herrscht? Wenn ja, sind Sie nicht allein. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, holen sich immer mehr Menschen eine Klimaanlage ins Haus. Mit einer Klimaanlage können Sie die Räume in Ihrer Wohnung schnell und einfach kühlen. Es gibt jedoch einen Nachteil: Klimaanlagen verbrauchen eine Menge Energie. Mit Sonnenkollektoren können Sie den höheren Strombedarf teilweise oder ganz ausgleichen. Wie viele Solarmodule brauchen Sie, um Ihre Klimaanlage im Sommer zu betreiben?

Klimaanlagenverbrauch im Sommer

Moderne Klimaanlagen können Ihr Haus sowohl kühlen als auch heizen und sind damit eine Alternative zur Zentralheizung. Bei der Ermittlung des Strombedarfs gehen wir jedoch von einem Element der Klimaanlage aus: der Kühlung im Sommer. Die Anzahl der Solarmodule, die Sie für die Klimatisierung im Sommer benötigen, hängt von mehreren Faktoren ab:

  1. Energieverbrauch der Klimaanlage: Vor dem Kauf einer Klimaanlage empfiehlt es sich, den Energieverbrauch genau anzuschauen. Der Energieverbrauch wird derzeit in Watt (W) oder Kilowatt (kW) angegeben. Der Einfachheit halber gehen wir von einem Klimagerät mit einer Leistungsaufnahme von 1,5 kW aus.
  2. Täglicher Energieverbrauch: Um einen Raum in Ihrer Wohnung zu kühlen, können Sie das Klimagerät einen ganzen Tag lang mit niedriger Leistung laufen lassen. Ein modernes Klimagerät verbraucht etwa 1 kWh pro Stunde. Angenommen, Ihre Klimaanlage ist insgesamt 8 Stunden pro Tag eingeschaltet, dann beträgt der Verbrauch 1 kW x 8 = 8 kWh.

Angenommen, Sie schalten Ihre Klimaanlage von Mai bis Ende August jeden Tag 8 Stunden lang ein, dann beträgt der Stromverbrauch der Klimaanlage insgesamt: 123 Tage x 8 kWh = 984 kWh.

*Bitte beachten Sie: Dies ist eine Beispielrechnung. Es können keine Werte daraus abgeleitet werden.

Anzahl der Sonnenmodule für die Klimaanlage

Mit den oben genannten Daten können wir die Anzahl der Solarpaneele berechnen, die Sie voraussichtlich benötigen werden. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass die Leistung und der Wirkungsgrad von Solarmodulen vom Anbieter abhängt. Insbesondere die Spitzenleistung eines Solarmoduls, ausgedrückt in Watt peak (Wp), bestimmt die Leistung Ihrer Solarmodule pro Jahr.

Ausgleich des Energieverbrauchs bei Klimaanlagen

Wenn Sie nur mit der Klimaanlage “kühlen” wollen, benötigen Sie mindestens drei Solarmodule, um einen (zusätzlichen) Verbrauch von 984 kWh zu kompensieren. Dies entspricht der Leistung eines Solarmoduls von 378,4 kWh (430 Wp x 0,88 (durchschnittliche Leistung) = 378,4 kWh pro Jahr). Wenn Sie Ihre Klimaanlage auch außerhalb der Sommersaison nutzen wollen, zum Beispiel zum Heizen Ihrer Wohnung, ist Ihr Stromverbrauch in der Regel wesentlich höher. Dann benötihgen Sie dementsprechend auch mehr Solarmodule.

Tipps zum Energiesparen

Sie wollen Ihre Klimaanlage im Sommer optimal nutzen und trotzdem energieeffizient sein? Entdecken Sie unsere Tipps zum Energiesparen mit Klimaanlagen:
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Schleichender Verbrauch

Stellen Sie sicher, dass Sie die Klimaanlage ausschalten, wenn Sie nicht zu Hause sind. Der heimliche Verbrauch ist einer der größten Faktoren beim Verschwenden von Strom. Das ist im Grunde dasselbe wie bei der Beleuchtung im Haus.

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Energieetikett des Klimageräts

Werfen Sie einen kritischen Blick auf das Energieetikett des Klimageräts. Ein höheres Energielabel zeigt, dass das Klimagerät - innerhalb seiner Produktgruppe - noch energieeffizient sein kann.

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Leistungsstarke Klimageräte

Wählen Sie ein Klimagerät, das zu den Räumlichkeiten in Ihrer Wohnung passt. Müssen Sie einen kleineren Raum kühlen? Dann reicht eine niedrigere Leistungsstufe aus.

Verbrauch

Warum nicht eine Ganzjahres-Klimaanlage?

Immer mehr Haushalte entscheiden sich für eine Ganzjahres-Klimaanlage, mit der man das Haus zu jeder Jahreszeit sowohl kühlen als auch heizen kann. Das hat einen großen Nachteil: Das Aufheizen eines Hauses kostet die Klimaanlage viel Energie. Und da die Leistung Ihrer Sonnenkollektoren im Winter geringer ist, können Sie den höheren Verbrauch der Klimaanlage nicht wirklich ausgleichen. Das bedeutet, dass Sie ohnehin oft auf das Stromnetz angewiesen sind.

Im Sommer ist die Situation ganz anders. Ihre Sonnenkollektoren sind dann in der Regel “überkompensierend”. Das bedeutet, dass Sie in der Praxis oft einen Überschuss an Sonnenenergie erzeugen (der Strombedarf ist geringer, der Wirkungsgrad höher). Obwohl Sie diesen Anteil an grüner Energie ins Netz einspeisen und dafür eine Vergütung erhalten können, ist es eine gute Lösung, ihn selbst für die Klimatisierung zu verbrauchen. Auf diese Weise investieren Sie in zusätzlichen Komfort und sind dennoch weitgehend unabhängig vom Stromnetz.

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