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Solaranlage
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Finanzierungsmöglichkeiten von Solaranlagen in Deutschland: So wird grüner Strom bezahlbar

Die Investition in eine Solaranlage ist eine lohnende Möglichkeit, um erneuerbare Energie zu nutzen und die eigenen Stromkosten langfristig zu senken. Allerdings kann die Anschaffung einer Solaranlage mit erheblichen Kosten verbunden sein. Glücklicherweise gibt es in Deutschland verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten, die es Hausbesitzern und Unternehmen ermöglichen, den Umstieg auf Solarenergie erschwinglich zu gestalten. In diesem Artikel stellen wir Ihnen einige der gängigsten Finanzierungsoptionen vor.

4 Finanzierungsmöglichkeiten von Solaranlagen

1) Bundesförderung für effiziente Gebäude: Durch die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) wird der Neubau von und die Sanierung zu Effizienzhäusern sowie Einzelmaßnahmen zur Sanierung von Gebäuden gefördert. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist für diese Förderung in der Kreditvariante zuständig und bietet in diesem Rahmen attraktive Förderprogramme für den Ausbau erneuerbarer Energien. Darüber hinaus gibt es spezielle Förderprogramme für Unternehmen und Kommunen, die auf erneuerbare Energien umsteigen möchten.

2) Einspeisevergütung: In Deutschland besteht die Möglichkeit, den überschüssigen Strom aus der Solaranlage ins Netz einzuspeisen und eine Einspeisevergütung zu erhalten. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach dem Erzeugungszeitpunkt und der Anlagengröße. Diese Vergütung kann dazu beitragen, die Kosten für die Solaranlage langfristig zu amortisieren und den wirtschaftlichen Nutzen zu steigern.

3) Contracting-Modelle: Beim Contracting übernimmt ein Dienstleistungsunternehmen die Installation und den Betrieb der Solaranlage. Der Anlagenbetreiber zahlt dann eine vereinbarte Gebühr für die Nutzung der Anlage und den erzeugten Strom. Diese Modelle ermöglichen es Hausbesitzern und Unternehmen, von den Vorteilen der Solarenergie zu profitieren, ohne die gesamten Investitionskosten tragen zu müssen.

4) Leasing oder Mietkauf: Eine weitere Finanzierungsoption ist das Leasing oder der Mietkauf einer Solaranlage. Dabei wird die Anlage für eine bestimmte Laufzeit gemietet oder geleast, und der Mieter oder Leasingnehmer kann den erzeugten Strom nutzen. Diese Modelle erfordern in der Regel niedrigere anfängliche Investitionskosten und ermöglichen es, die finanzielle Belastung auf mehrere Jahre zu verteilen.

Kreditanstalt für Wiederaufbau

In Deutschland bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verschiedene Förderprogramme für Solaranlagen an. Hier sind drei konkrete Optionen:

  1. KfW-Programm “Erneuerbare Energien – Standard
  2. KfW-Programm “Erneuerbare Energien – Premium
  3. KfW-Programm “Energieeffizient Bauen und Sanieren

Mehr zu den KfW-Förderprogrammen

1) KfW-Programm “Erneuerbare Energien – Standard“: Dieses Programm unterstützt den Bau oder die Modernisierung von Solaranlagen durch zinsgünstige Darlehen. Es richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen und Kommunen. Die Höhe des Darlehens kann bis zu einem festgelegten Prozentsatz der förderfähigen Kosten betragen.

2) KfW-Programm “Erneuerbare Energien – Premium“: Dieses Programm bietet zusätzliche finanzielle Anreize für besonders effiziente Solaranlagen. Es richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen, die besonders hohe Qualitätsstandards erfüllen. Neben zinsgünstigen Darlehen können auch Tilgungszuschüsse gewährt werden.

3) KfW-Programm “Energieeffizient Bauen und Sanieren“: Obwohl dieses Programm nicht speziell für Solaranlagen entwickelt wurde, bietet es dennoch Unterstützung für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen, bei denen auch der Einbau von Solaranlagen möglich ist. Es umfasst zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüsse für Bauvorhaben und energetische Sanierungen.

Die Förderungsmöglichkeiten für Solaranlagen variieren je nach Bundesland

Unten nennen wir nur einige Beispiele. Es gibt noch weitere Förderprogramme und -initiativen in den einzelnen Bundesländern. Es ist ratsam, sich bei den zuständigen Landesbehörden oder Energieagenturen über die aktuellen Fördermöglichkeiten in Ihrem konkreten Bundesland zu informieren. Dort erhalten Sie detaillierte Informationen zu den Programmen, Antragsverfahren und Fristen.

Beispiele für bundeslandbezogene Förderprogramme:

1) Nordrhein-Westfalen: Das Land NRW bietet das Förderprogramm “progres.nrw – Markteinführung von Innovationen” an. Es unterstützt den Einsatz von innovativen Technologien, darunter auch Solaranlagen.

2) Baden-Württemberg: Hier gibt es das Programm “Kombi-Darlehen Wohnen mit Klimaprämie“, mit dem das Land Baden-Württemberg und die L-Bank Eigentümerinnen und Eigentümern einen Anreiz geben, ihre Häuser energetisch auf ein anspruchsvolles Niveau zu bringen.

3) Niedersachsen: Das Programm “100 Solarsiedlungen in Niedersachsen” fördert den Einsatz von Solarenergie in Wohnsiedlungen. Dabei werden Solaranlagen auf Dächern von Wohngebäuden installiert.

4) Hessen: In Hessen gibt es das Förderprogramm “Solaranlagen” der Stadt Wiesbaden, das finanzielle Unterstützung für neue Photovoltaik-Anlagen bietet, sowohl mit als auch ohne Batteriespeicher.

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